Handwerksbetriebe haben selten ein Problem mit der Qualität ihrer Arbeit, aber oft eines mit der Darstellung im Netz. Dabei entscheidet die Website heute mit, wer angerufen wird. Wir zeigen dir, welche Inhalte wirklich zählen und welche du dir sparen kannst.

Das Wichtigste zuerst: Erreichbarkeit

Die meisten Besucher deiner Website kommen vom Handy und wollen genau eines: dich erreichen. Deine Telefonnummer gehört deshalb ganz oben und auf jede Unterseite, und sie muss anklickbar sein, damit ein Anruf ein einziger Fingertipp ist.

Ergänze das um eine WhatsApp-Möglichkeit. Viele Menschen schreiben lieber, als anzurufen, gerade abends. Jede Hürde weniger bedeutet eine Anfrage mehr.

Echte Bilder statt Stockfotos

Nichts schadet einer Handwerker-Website so sehr wie generische Stockbilder von lächelnden Menschen mit Bauhelm. Deine Kunden wollen sehen, was du tatsächlich baust, verlegst oder saniert hast.

Fotografiere deine Projekte mit dem Handy, das reicht völlig, wenn das Licht stimmt. Vorher-Nachher-Bilder sind dabei mit Abstand am überzeugendsten. Sie zeigen deine Arbeit besser als jeder Text.

Leistungen einzeln beschreiben

Eine Seite, auf der alle Leistungen aufgelistet sind, rankt bei Google für keine davon richtig. Wenn du Bäder sanierst, Heizungen einbaust und Notdienst anbietest, gehört jede dieser Leistungen auf eine eigene Seite mit eigenem Text.

Beschreibe dabei nicht nur, was du tust, sondern was der Kunde davon hat. Nicht Sanitärinstallation nach aktuellen Normen, sondern Ein Bad, das in zwei Wochen fertig ist und in dem nichts tropft.

Vertrauen aufbauen

Handwerk ist Vertrauenssache, denn du kommst ins Haus deiner Kunden. Zeig deshalb das Team mit echten Gesichtern, nenne die Jahre, die es den Betrieb schon gibt, und binde Bewertungen sichtbar ein.

Auch Selbstverständlichkeiten helfen: Meisterbetrieb, Innungsmitglied, feste Ansprechpartner, Festpreisangebote. Was für dich normal ist, ist für den Kunden ein Grund, dich zu wählen.

Lokale Sichtbarkeit ist Pflicht

Nenne dein Einsatzgebiet klar auf der Website, also die Orte, in denen du tatsächlich arbeitest. Kombiniere in deinen Texten Leistung und Ort, denn genau so suchen deine Kunden.

Der stärkste Hebel bleibt dabei dein Google Unternehmensprofil. Für lokale Handwerksanfragen ist es oft wichtiger als die Website selbst, weil viele Menschen direkt aus der Karte heraus anrufen.

Was du dir sparen kannst

Eine aufwendige Bildergalerie mit hundert Fotos, die niemand durchklickt. Lange Firmengeschichten, die niemanden interessieren. Und vor allem: automatisch abspielende Musik oder Videos, die Besucher sofort vertreiben.

Konzentriere dich stattdessen auf drei Dinge: Was du machst, für wen du es machst und wie man dich erreicht. Alles andere ist Beiwerk.

Du willst genau so eine Website für deinen Betrieb? Website erstellen lassen mit persönlicher Betreuung und klarem Festpreis.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?

Das hängt vom Umfang ab. Für die meisten Betriebe reichen fünf bis acht Seiten. Nach einem kurzen, kostenlosen Erstgespräch bekommst du einen klaren Festpreis.

Brauche ich als kleiner Betrieb überhaupt eine Website?

Ja. Auch wer über Empfehlungen läuft, wird vorher gegoogelt. Wer dann nichts oder etwas Veraltetes findet, verliert Aufträge, ohne es zu merken.

Kann ich meine Projekte selbst einpflegen?

Ja, auf Wunsch richten wir das so ein, dass du neue Projektfotos selbst hochladen kannst, ohne Technikkenntnisse.