Website-Baukästen werben mit einfacher Bedienung und niedrigen Preisen. Für manche Vorhaben ist das genau richtig, für andere eine teure Sackgasse. Diese ehrliche Gegenüberstellung hilft Ihnen bei der Entscheidung.

Website selbst machen oder machen lassen? Die ehrliche Rechnung

Die ehrliche Zeitrechnung

Wer eine Website selbst baut, braucht dafür erfahrungsgemäß 40 bis 80 Stunden, inklusive Einarbeitung, Texten, Bildern und den unvermeidlichen Korrekturen. Das ist kein Vorwurf, sondern schlicht der Aufwand.

Rechnen Sie das gegen Ihren eigenen Stundensatz. Bei einem Handwerker mit 60 Euro Stundensatz sind 60 Stunden Eigenarbeit rechnerisch 3.600 Euro, die Sie nicht in Ihrem Kerngeschäft verdient haben. Der Baukasten ist dann nicht mehr günstig.

Wann selbst bauen sinnvoll ist

Wenn Sie gerade starten, das Budget wirklich knapp ist und Sie schnell irgendetwas online brauchen, ist ein Baukasten ein legitimer erster Schritt. Besser eine einfache Seite als gar keine.

Auch für private Projekte, Hobbys oder eine reine Visitenkarte im Netz reicht das völlig aus. Sie brauchen keine Agentur, um Ihre Kontaktdaten online zu stellen.

Die eigene Arbeitszeit ist der Posten, den die meisten vergessen.
Die eigene Arbeitszeit ist der Posten, den die meisten vergessen.

Wann es sich rächt

Sobald die Website Kunden bringen soll, wird es kritisch. Baukastenseiten sehen austauschbar aus, sind technisch oft langsam und lassen sich nur begrenzt für Google optimieren.

Dazu kommt: Die meisten Selbstbauer optimieren auf Optik, nicht auf Anfragen. Es fehlen klare Handlungsaufforderungen, die Struktur führt den Besucher nicht zum Kontakt, und Vertrauenselemente fehlen. Die Seite sieht dann nett aus und bringt trotzdem nichts.

Die versteckten Kosten

Baukästen kosten monatlich, oft zwischen 15 und 40 Euro. Über fünf Jahre sind das schnell 1.000 bis 2.400 Euro, ohne dass Sie je Eigentum an der Seite erwerben.

Kommt der Umzug zu einem anderen Anbieter, beginnen Sie meist bei null, weil sich Baukastenseiten kaum exportieren lassen. Bei einer individuell gebauten Website gehört Ihnen das Ergebnis.

Die pragmatische Zwischenlösung

Sie müssen sich nicht zwischen allem und nichts entscheiden. Viele Betriebe starten mit einer professionell gebauten, aber bewusst schlanken Website und erweitern sie, wenn das Geschäft wächst.

Wichtig ist die Grundlage: sauber gebaut, für Google vorbereitet und auf Anfragen ausgerichtet. Darauf lässt sich später aufbauen, auf einer Baukastenseite dagegen kaum.

Unsicher, was für Sie sinnvoll ist? Im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich eine Agentur für Ihr Vorhaben lohnt.

Häufige Fragen

Ist ein Baukasten wirklich günstiger?

Auf den ersten Blick ja. Rechnet man die eigene Arbeitszeit und die monatlichen Gebühren über Jahre dazu, ist der Abstand oft kleiner als gedacht.

Kann ich meine Baukastenseite später umziehen?

Meist nur eingeschränkt. Die Inhalte lassen sich kopieren, das Design und die Technik jedoch nicht. In der Regel beginnt man von vorn.

Was ist der wichtigste Unterschied?

Baukästen optimieren auf Optik, professionelle Websites auf Anfragen. Struktur, Nutzerführung und technische Basis entscheiden darüber, ob Besucher zu Kunden werden.

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