Viele Betriebe fragen sich vor einem Website-Projekt, wie umfangreich ihre Seite werden soll. Die ehrliche Antwort: So viele Seiten wie nötig, so wenige wie möglich. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern ob jede einzelne Seite eine klare Aufgabe erfüllt.
Wann eine Onepage reicht
Eine Onepage, also alles auf einer einzigen scrollbaren Seite, funktioniert gut, wenn du ein klar umrissenes Angebot hast und dein Ziel vor allem Kontaktaufnahme ist. Typisch für Einzelunternehmer, Coaches, kleine Dienstleister oder als schneller Start.
Der Nachteil: Bei Google konkurrierst du mit nur einer Seite um alle deine Themen. Wenn du für mehrere unterschiedliche Leistungen gefunden werden willst, stößt die Onepage schnell an ihre Grenzen.
Die Grundausstattung für Unternehmen
Für die meisten Betriebe hat sich eine Struktur aus fünf bis acht Seiten bewährt: eine Startseite, eine eigene Seite pro Hauptleistung, eine Über-uns-Seite, Referenzen und eine Kontaktseite. Dazu kommen Impressum und Datenschutz, die rechtlich Pflicht sind.
Der große Vorteil: Jede Leistungsseite kann bei Google für ihr eigenes Thema ranken. Wer Webdesign, Online-Shops und SEO anbietet und für alle drei gefunden werden will, braucht dafür auch drei eigene Seiten.
Die Regel: eine Seite, ein Thema
Google versteht eine Seite am besten, wenn sie ein einziges klares Thema behandelt. Eine Seite, die Webdesign, SEO und Social Media gleichzeitig abdeckt, rankt für alle drei schlechter als drei getrennte Seiten.
Deshalb gilt: Immer wenn du für einen neuen Suchbegriff gefunden werden willst, brauchst du eine eigene Seite dafür, mit eigenem, echtem Inhalt.
Wann mehr Seiten schaden
Mehr Seiten helfen nur, wenn jede davon echten Inhalt hat. Zehn fast identische Seiten, bei denen nur der Ortsname ausgetauscht wurde, wertet Google als minderwertig und kann die ganze Website abwerten.
Ebenfalls schädlich sind vergessene Seiten mit zwei Sätzen Inhalt. Als Faustregel: Wenn du zu einem Thema keine 300 sinnvollen Wörter schreiben kannst, verdient es keine eigene Seite, sondern gehört als Abschnitt auf eine bestehende.
Unsicher, welche Struktur zu deinem Vorhaben passt? Im kostenlosen Erstgespräch planen wir den Aufbau gemeinsam, bevor irgendetwas gebaut wird.
Häufige Fragen
Ist eine Onepage schlecht für Google?
Nicht grundsätzlich. Sie ist nur begrenzt, weil sie mit einer einzigen Seite alle Themen abdecken muss. Für ein klar umrissenes Angebot reicht sie gut aus.
Kann ich später Seiten ergänzen?
Ja, eine gut gebaute Website lässt sich jederzeit erweitern. Oft ist es sogar sinnvoll, schlank zu starten und nach Bedarf zu wachsen.
Zählen Impressum und Datenschutz mit?
Sie sind rechtlich Pflicht, spielen für dein Ranking aber keine Rolle. Bei der Frage nach der Seitenzahl zählen nur die inhaltlichen Seiten.
